Gaby am Meer

Jahresrückblick 2025: Ein aufregendes Herzgeflimmer

📅 Erstellt am: 1. Januar 2026 | 🔄 Zuletzt aktualisiert am: 2. Januar 2026
Gaby am Meer

Heute ist der 30.12.2025.
Ich sitze in den Niederlanden, in einem kleinen Häuschen am Meer und schaue durch das Fenster den Möwen zu und schreibe meinen Jahresrückblick 2025. Draußen ist Bewegung, drinnen ist es still. Ich lasse dieses Jahr bewusst Revue passieren.

Ich bin erschöpft. Und gleichzeitig erstaunlich ruhig.

Es ist nicht diese müde Erschöpfung, die nach Ablenkung ruft, sondern eine, die aus vielen inneren Prozessen entsteht. Aus Entscheidungen, die Zeit brauchten. Aus Erkenntnissen, die sich nicht beschleunigen lassen.

 

2025 war kein Jahr der großen Durchbrüche im Außen.
Aber es war ein Jahr der deutlichen Klärung im Inneren. Es hat mir noch einmal sehr klar gezeigt, was mir wirklich wichtig ist und was nicht mehr zu mir gehört: Welche Wege sich stimmig anfühlen und welche ich nur aus Gewohnheit weitergegangen bin.

Dieser Rückblick ist kein Feiern und kein Abrechnen.
Er ist ein Innehalten. Ein ehrlicher Blick zurück, bevor ich weitergehe.

Ruhe und Auszeit

Mein Jahr 2025 startete wunderbar. Wir waren über Silvester im Harz, in Braunlage, im Urlaub. Meine Familie und ich wollten Zeit im Schnee verbringen. Doch leider blieb die weiße Pracht aus und der Harz hat kaum noch Bäume. Egal, ich erholte mich von den Vorbereitungsstrapazen der Rauhnächte. 

 

Während des Urlaubs, begleitete ich 200 Teilnehmerinnen durch die Rauhnächte. Besser ging es nicht. Na ja, bis auf den fehlenden Schnee. 

Der kam bei der Heimfahrt. Es schneite, es war rutschig und die 370 km zurück dauerten gefühlt ewig. 

 

Du weißt ja, dass ich nicht an Zufälle glaube. Alles im Leben kann ein Zeichen sein. Die Heimfahrt war eine Rutschpartie, so wie mein ganzes folgendes Jahr. 

Der Wurmberg ist 971 Meter hoch, aber fast baumlos.

Stress, statt ruhiger Jahresstart

Wieder zu Hause ging es gleich weiter. Der Rest der Rauhnächte war zu bewerkstelligen. Wunderbare Teilnehmerinnen gingen mit mir weiter durch eine Jahreskreisbegleitung, das wollte vorbereitet werden. Es war wieder viel zu tun. 

Ein ganz normaler Tag

Ein guter Freund meines Bruders, war 2025 Karnevalsprinz im Nachbardorf meiner Mutter. Das ist im Karneval eine große Sache. Natürlich, gingen wir auf “seine Karnevalssitzung, um ihn zu sehen.  Der 18.01.2025 war ein normaler Tag. Wir gingen zur Sitzung, lachten, tanzten und waren gut drauf. 

 

Aber, ich hatte ein komisches Gefühl und sagte noch zu meiner Mutter: „Irgendetwas ist komisch, heute passiert noch was.“ Doch der Gedanke verschwand wieder, denn es war ja so schön im Saal, mit den ganzen Karnevalsjecken. 

Nach der Sitzung bin ich mit meinem Bruder zu Fuß nach Hause gelaufen. Wir waren schnell unterwegs, denn es war echt kalt, minus sechs Grad. 

So schön bunt sieht Karneval bei uns aus.

19.01.2025 Bäm

Am nächsten Morgen wachte ich mit seltsamer Übelkeit auf. Ich stand auf und mir war schwindelig. Na ja, ich dachte, ich gehe mal auf den Balkon. Doch das machte alles nur schlimmer. Ich bekam Luftnot.

 

Ich versuchte mich zu beruhigen, aber auch Atemübungen brachten keine Besserung. Mein Blutdruck war bei 80/ nicht messbar und der Puls über 240. 

Oha, was war los? Mir ging es immer schlechter und wir riefen einen RTW. 

Mein nächstes Abendbrot hatte ich in einer Klinik, mit der Diagnose Vorhofflimmern

Abendessen im Krankenhaus
4 Tage im Krankenhaus

Zuerst wurde versucht, das Herz mit Medikamenten in den Rythmus zu bringen. Doch nichts klappte. Mein Herz flimmerte weiter. Dann machte man eine elektrische Kardioversion bei mir. Einfach erklärt bedeutet das, dass man unter Narkose durch einen Stromstoß, ähnlich einer Defibrilation, die Herzmuskelzellen wieder  synchronisieren will. 

Mein Herz war wieder im Rythmus, aber psychich war es ein Schock. 

Garten statt Job

Ich war ausgenockt. Das Erlebte hatte mich total erschüttert. Ich, die immer mit der Seele geht, habe Herzprobleme? Dann waren da diese Medikamente, die ich plötzlich nehmen musste, Betablocker und Blutverdünner. Mein Körper fühlte sich an wie in einer Blase, die mich langsam macht. 

Doch das schlimmste war, mein Geist war wie in einer Glasglocke eingesperrt und alle Emotionen und Empathie waren futsch.  An Arbeit war wochenlang nicht zu denken. Ich saß Stunde um Stunde im Garten und wanderte mit meinem Hund durch die Natur. 

Ich brauchte Einsamkeit und Erdung. 

Ich verbrachte 2025 viel Zeit im Garten.

Gesundheit und Selbstfürsorge

Dann kam im Februar dazu, dass mein Mann immer matter wurde. Er war dauernd müde, vergesslich und noch stiller als sonst. Ich zwang ihn zum Arzt zu gehen. Erst war alles unklar, dann bekam er zwei Stents. BÄM. Noch ein Schlag. Ich musste mich plötzlich um ihn kümmern, obwohl ich noch total in mir feststeckte. 

 

Und merkst du was? Schon wieder Thema Herz.

Gaby in der Natur
Gaby in der Natur

Ich wusste nicht mehr, wer ich bin

Manchmal wird die Seele ganz still. Ich war auch ganz still, abwartend, was nun kommen sollte. 

Mein Mann blieb lange zu Hause und wir waren eine gute Einheit. Wir waren viel draußen, meditierten und räumten innerlich auf. 

Meine größte Erkenntnis aus meinem Herzgeflimmer

Es gingen Monate ins Land. Ich fühle mich anders als vor diesen Erlebnissen. Mein Herz ist mein größter Stress-Anzeiger geworden. Ich spüre es jetzt, immer. Ich spüre es, wenn ich ruhig bin, denn dann ist es auch ruhig.

 

Jetzt, während ich diesen Text schreibe, klopft es sehr deutlich an meine Brust. Zeigt sich Stress, schlägt es mir gleich bis zum Hals. Ich habe gelernt, dass ich am besten mit meinem Herzen kommuniziere, wenn ich klopfe. Emotionales Klopfen, meist als EFT (Emotional Freedom Techniques) oder Klopfakupressur bekannt, bringt uns ganz schnell wieder in Balance. 

Mein größter Schreck war jedoch die Erfahrung mit den Betablockern. Sie hinderten mich daran, meine Emotionen wahrzunehmen. Ich war gleichgültig, regte mich allerdings auch über nichts mehr auf. Ganz schlimm.

 

Gleichzeitig ich erlebte ich so, wie es vielen Menschen in dieser Welt gehen muss. Denn die schlimmen Dinge, die passieren, stumpfen uns leicht ab. Die Welt droht zu einer emotionalen Wüste zu werden. Ich durfte das kosten.

Ich sage dir, das schmeckt mir nicht. Also arbeite ich weiter daran, Frauen bei ihrer persönlichen emotionalen Balance zu unterstützen. 

Mein Business und meine Botschaft

Wunderbare Begleiterinnen

Ich hatte wunderbare Begleiterinnen auf meinem Weg durch mein Herzgeflimmer. 

An der Aufarbeitung meiner Herzensthemen arbeitete ich mit einer Kollegin. Denn ich sage dir: Alles, was uns passiert, kommt zu uns, damit wir auf unsere Seele schauen. Mich bewegte daher die Frage: Was spricht mein Herz zu mir? Wohin soll ich schauen?

Ich danke Sandra Hoppenz, Human-Design-Expertin, die mich in dieser Zeit und bis heute begleitet hat, als Kollegin, Gedankensrarringspartnerin und gute Seele. „Danke, dass du da warst, mich gehalten hast und mich ausgehalten hast, Sandra“.

Die zweite wichtige Raumhalterin, in deren Gruppe ich immer weiter auftauchte, auch als ich noch nicht wieder arbeitete, war Katja Benny und ihre Erfolgmanufaktur. Katja ist ein großes Vorbild für mich geworden, weil sie ihren Weg kompromisslos, echt geht: Thebennyway. „Danke Katja, für dein Wirken.“

 

Was mir ebenfalls immer Kraft gab, war meine SoultimeGruppe. Meine lieben Soulis, ihr seid mir so ans Herz gewachsen. Euch durch 2025 zu begleiten, war mir eine Ehre. Die gemeinsamen Treffen in der Soultime gaben mir immer wieder Kraft zum weitermachen. Euch beim Wachsen zuzusehen, schenkte mir Freude und Halt.

 

Gaby trommelt im Retreat
Online Community

SoulCircle🌹

Der SoulCircle ist deine Community für ein bewusstes Leben voller Seelenkraft. Hier kannst du Kraft schöpfen, schamanische Rituale lernen, dich mit anderen Frauen verbinden und deine Seele stark werden lassen. Es ist ein sicherer Ort, mit mir, an dem du gesehen und gehalten wirst, wenn du es zulässt.

Schöne und besondere Momente in 2025

Aufatmen, statt Aufgeben

Meine Seele hatte mir etwas gezeigt.

Ich war zu lange, zu schnell unterwegs. Nun kam mein Herz ins stolpern.

In den letzte 5 Jahren habe ich eigentlich durchgehend gearbeitet. Ich habe viele Frauen auf ihrem Weg zurück zur eigenen Seele begleitet, aber meiner eigenen habe ich zu wenig zugehört.

Das will ich nun ändern.

Wahrscheinlich habe ich 2025 zum letzten Mal so durch die Rauhnächte geführt, wie ich es nun sechs Mal hintereinander getan habe. Dieses Mal waren über 150 Frauen dabei. Das ist magisch und gleichzeitig kostet es sehr viel Kraft.

Mein Retreat im Taunus ist für viele Frauen zu einem Highlight ihres Lebens geworden. Für mich jedoch ist es zu einer Arbeit geworden, die ich zunehmend hinterfrage. Denn Live-Präsenz-Seminare werden bei mir wenig gebucht.

 

Jaaaa, ich begleite DICH gerne, aber, dafür muss ich vieles tun, das Mühe macht. Ich bin immer noch alleine. Ich mache das komplette Marketing selber, die Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und seit September jede Woche ein YouTube Video, auf meinem Kanal

Ich habe, zum Glück, zwei Menschen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben: Daniel Stooß, der mir bei WordPress hilft und Sabine, die schamanische Tierkommunikatorin, die mir bei den Rauhnächten eine tolle Unterstützung war. 

Doch, ich brauche immer mehr Zeit, um wieder Aufzuatmen, nach solchen Anstrengungen, wie den Rauhnächten.

Kommt Zeit, kommt Rat. Was ich wie in 2026 mache, wird sich zeigen. Ich spüre, manches wird anders sein.

Als ich wieder Gas gab...

So vor Ostern, dachte ich es geht mir wieder gut und launchte mein Retreat im Taunus. Ich merkte, es läuft schwer, nicht leicht und rund, wie es sollte. Dann fuhr ich und meine Familie in Osterurlaub. Gleich am Zweiten Tag, brach ich mir, vermeindlich, den Fuß. Ich hatte zehn Tage Gips. Der Campingplatz hatte zum Glück einen alten Rollstuhl für mich. So konnte ich den Urlaub doch noch ein wenig geniessen. 

 

Zuhause angekommen, wurde ein CT gemacht und der Bruch war verschwunden. Wenn der Fuß nicht noch dick und tiefblau gewesen wäre, hätten alle gesagt, das war ein Traum. 

 

Nunja, ich war fixundfertig, denn es war wieder ein Stopp meiner Seele. Mir wurde klar, sie meint es ernst, ich muss etwas ändern. 

Gaby mit Gips
Ich lasse meine Seele baumeln.

Langsam humpelte ich weiter

Wieder gebremst, zog ich mich wieder in meine Ruhe zurück. Ich humpelte auf einer Hochzeit von bei Freunden herum, saß viel im Garten und führte mit vier Frauen mein geplantes Retreat durch. Das Retreat gab mir viel Kraft und Heilung. 

 

Meine wichtigste Botschaft in dieser Zeit war:

In der Ruhe liegt meine Kraft.

Mein Ausblick auf 2026

Liebes Jahr 2025,

du hast alles gegeben, um mich herauszufordern. Ich kann nur sagen:

Danke. Ich bin noch da, achtsamer, ruhiger, dankbar. 

Mein Motto für 2026

„Ich bleibe bei mir.“

Das ist mein neues Jahresmotto. Denn nur meine Seele kennt den Weg. Ich habe gesehen, was geschieht, wenn ich nicht hinhöre. Also, das Motto tut mir sicher gut. 

Jetzt begrüße ich das Jahr 2026

Ich bin ehrlich gespannt, was kommt. Ich weiß es aber noch nicht. 

Wenn du magst, komm mit mir und lausche deiner Seele

Dafür ist im Dezember mein SoulCircle entstanden, eine Online-Gruppe, in der du Austausch und Halt findest. 

 

Bleib nicht länger allein. 

Komm mit in die Zukunft.

 

Deine Gaby.

Gaby trommelt im Retreat
Online Community

SoulCircle🌹

Der SoulCircle ist deine Community für ein bewusstes Leben voller Seelenkraft. Hier kannst du Kraft schöpfen, schamanische Rituale lernen, dich mit anderen Frauen verbinden und deine Seele stark werden lassen. Es ist ein sicherer Ort, mit mir, an dem du gesehen und gehalten wirst, wenn du es zulässt.

Bild von Gaby Koch-Epping

Gaby Koch-Epping

Hey, ich bin Gaby, Seelenplanschamanin, Heilpraktikerin & Coach für spirituelle Frauen, die mitten im Leben stehen und ihre Seelenkraft entfalten wollen. ❤️ Ich kombiniere Schamanismus, Selbstliebe-Coaching und einen Hauch gesunden Realismus, um dich zurück in deine innere Stärke zu begleiten und das mit ganz viel Herz. ❤️

Seit über 10 Jahren begleite ich Frauen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Leichtigkeit und Seelenkraft. Dabei verbinde ich alte Rituale mit modernen Impulsen und liebe es, Spiritualität greifbar und praxisnah zu machen.

Besonders erfüllend ist für mich das Leuchten in den Augen einer Frau, wenn sie sich selbst wiederfindet. Das erlebe ich sowohl in meinen 1:1 Stunden als auch in meinen Gruppenangeboten.

Du willst mehr wissen ➡️

Über mich

6 Gedanken zu „Jahresrückblick 2025: Ein aufregendes Herzgeflimmer“

  1. Liebe Gaby,
    das klingt nach einem echt herausfordernden Jahr! Wie bewundernswert, dass Du diese schweren Momente als einen Aufruf zu Ruhe und Neuausrichtung deutest. Ich wünsche Dir, dass 2026 ein Jahr des In-Dir-Ruhens sein kann, wo Du nicht nur bei Dir bleibst, sondern auch weiter zu Dir findest!

  2. Liebe Gaby,

    wow! Da hast du ja 2025 richtig viel gelernt über dich und dein Herzi. Möge es noch lange ruhig und entspannt schlagen, wie für deine Trommeltrance.
    “Ein Haus am Meer in den Niederlanden” das klingt richtig chillig und da haben wir noch etws gemeinsam, denn da bin ich auch gerade. Nur in einem anderen Haus.
    Mein Wunsch für 2026: Ich will am 31.12.2026 in meinem eigenen Ferienhaus am Wasser sitzen und den Rückblog verfassen.

    Hab ein zauberhaftes und vor allem gesundes 2026 und lass dich von deinem Herz leiten.
    HERZliche Grüße,
    Marion

    1. Gabriele Koch-Epping

      Cool Martina.
      Da hätten wir uns ja besuchen können.
      Dann halte ich dir alle Daumen, dass dein Wunsch wahr wird.
      Herzliche Grüße Gaby.

  3. Meine liebe Freundin, Buddy, Mitheulerin, Sparingspartnerin und Wegbegleiterin 💚 2025 war ein lehrreiches und herausforderndes Jahr. Ich hab dich so sehr bewundert, wie du immer wieder hingeschaut und reflektiert hast. Wie du 2025 befragt und ihm zugehört hast. Die Entscheidungen, es ab 2026 anders zu machen und noch viel mehr zu dir und deinem Weg zu finden, ist das beste und wichtigste Geschenk, dass du deinem Herzen geben kannst 🫶🏻 so schön, dass wir uns auch auf diesen Pfaden weiterhin gegenseitig unterstützen. von Herzen, Sandra

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