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Lebe Deinen Lebenstraum

6 Tipps Lebe deinen Lebenstraum

Lebe Deinen Lebenstraum -

Riekes Geschichte, Traum vom Lebenstraum. 

Ich will Dir heute eine Geschichte von einer Klientin erzählen. Ich nenne sie hier Rieke. 
Sie kam zu mir mit einer Frage: „Mein Leben langweilt mich. Wie kann ich meine Ängste loswerden und meinen Traum umsetzen?“

Sie erzählte mir, dass sie eine verheiratete Frau ist, mit zwei Kindern, die sie nicht mehr so viel brauchen wie früher. Nun habe sie auf einmal viel Zeit zum Nachdenken. Dabei kommt seit einigen Wochen immer wieder ein alter Traum in ihr hoch. Sie träumte schon als junge Frau davon, andere Menschen in ihrer Entfaltung zu unterstützen. Jetzt oder nie, dacht Rieke und machte die ersten Pläne. Sie wollte eine Ausbildung machen und selbstständig ihre Kompetenz anbieten. In ihrem Umfeld allerdings stieß Rieke nicht etwa auf Zuspruch oder gar Unterstützung. Im Gegenteil, alle rieten ihr davon ab. Sie habe doch einen Job, einen Mann und Kinder, was wolle sie mehr. Sie berichtete mir, dass sie richtig traurig sei, weil sie niemand ermuntert, es zu wagen. Sie sagte: „Wenn es mir keiner zutraut, wie soll ich es mir dann zutrauen?“

Was ist ein Lebenstraum?

Nehmen wir das Wort auseinander, haben wir Traum und Leben. Folglich ist ein Lebenstraum ein großer (Wunsch-) Traum für Dein Leben. Für jeden Menschen kann das etwas anderes sein. Als ich 13 war, wusste ich, ich will Krankenschwester sein. Nichts konnte mich davon abbringen. Mein Berufsleben war in meinem Kopf sonnenklar. Auch wenn sich mein Weg später noch oft änderte, hatte alles einen Sinn. Ich machte unschätzbare Erfahrungen. Mein aktueller Lebenstraum besteht darin, anderen Menschen zu helfen, ein erfülltes Leben zu leben. Ein Lebenstraum kann aber auch eine Reise sein oder Kinder zu haben, ein großes Haus an einem Kraftort und vieles mehr. Was fällt Dir dazu ein?

Was ist Dein größter Traum für Dein Leben?

Lebe Deinen Lebenstraum​ - Was ist ein Lebenstraum

Ein Lebenstraum stirbt

Vielleicht kennst Du das. Wenn wir jung sind, haben wir eine genaue Vorstellung davon, wie unser Leben laufen soll, was wir schaffen und erleben wollen. Achte mal auf die glänzenden Augen, wenn Kinder Dir erzählen, was sie „später mal“ machen oder werden wollen. Doch dann platzen die ersten Träume. Andere sagen uns: „Das war doch klar“. Sie bestärken uns in unseren Zweifeln, statt in unserem Glauben an uns selbst. Irgendwann im Leben kommt dann der Punkt, an dem Du Dich entscheiden kannst, ob Du wieder positiv in das Leben schaust und Deinen Lebenstraum lebst oder sterben lässt.
Regt sich jetzt in Dir ein alter Traum? Dann lies weiter und gib Deinem Traum eine Chance.

Von der Angst und Träumen

Die Geschichte von Rieke ist exemplarisch für viele Lebensgeschichten, die ich in meiner Praxis regelmäßig zu hören bekomme. Es geht um Selbstvertrauen und Angst. Weil das Selbstvertrauen fehlt und die Angst ein großes Monster ist, folgen wir unseren Lebensträumen oft nicht. Die Angst kann Dich daran großartiges Leben zu leben. Doch hast Du Dich mal gefragt, woher die Angst kommt? Angst ist ein wichtiger Schutzmechanismus und als unsere Vorfahren noch in Höhlen lebten, war Angst überlebenswichtig. Die Menschen lernten von ihrer Familie, wo Gefahren lauerten und wie man sich schützt.

Die Ängste für uns moderne Menschen sind viel subtiler geworden. Auch wenn sich die Gefahren im Außen geändert haben, ist immer noch unser archaisches Angstsystem aktiv. Die Ängste werden zusätzlich durch den enormen Input von außen geschürt und oft können die Betroffenen nicht einmal genau sagen, was ihnen überhaupt Angst macht. Meist ist auch unklar, wann sie angefangen hat. Vielleicht ist die Angst auch schon so normal geworden, dass Du sie gar nicht mehr wahrnimmst. Oft ist es auch eine Kombination verschiedener Ängste. Es gibt zum Beispiel Angst vor der Zukunft, Angst vor Veränderung oder Angst vor dem eigenen Versagen, um nur einige zu nennen.

Die Angst kommt oft nicht aus Dir

Ich stelle hier die Behauptung auf, dass viele Ängste nicht aus Dir heraus kommen. Angst entsteht in unserem Kopf. Sie entsteht, weil wir bestimmte Dinge erlebt und gelernt haben. Dann kommt unser Kopf und gibt die Fantasie hinzu. Wir stellen uns vor, wie etwas sein könnte. Da wir evolutionär darauf geprägt sind, eher Gefahren statt Chancen wahrzunehmen, malen wir uns im Kopf mögliche Horrorszenarien aus. So entsteht Angst. Hast Du diesen Mechanismus verstanden, kannst Du ihn ändern.

Was wäre, wenn Du völlig unbeeinflusst, authentisch leben könntest? Jeder würde Dich unterstützen, motivieren und Deinen wahren Wert erkennen. Du könntest tun, was Du willst, so oft scheitern, wie es nötig ist und alle würden Dich für die Erfahrung beglückwünschen. Denn alle würden verstehen, dass das zu Deinem authentischen Weg gehört.

Hier ein paar Beispiele zum Verständnis:
Ich bin von Grund auf ein positiver Mensch. Mein Grundgedanke ist: „Alles wird gut“. Wenn ich aber im Moment den Fernseher anschalte, Radio höre oder mit Menschen rede, höre ich Stimmen, die über eine schwierige Zukunft reden. Meine Fantasie packt dann Bilder dazu. Lasse ich mich in diesen Strudel ziehen, kann sich Angst entwickeln.

Ängste können auch in Deinem Familiensystem verankert sein. Ich habe zum Beispiel in meiner Familie keine Selbstständigen. In meiner Familie gibt es gar keine Selbstständigen, also weder erfolgreiche, noch nicht erfolgreiche. Wenn ich mit meiner Familie über meine Arbeit spreche, ist da eher Unverständnis. Ein alter Glaubenssatz sagt: „Selbstständig sein, bringt die Gefahr, Geld zu verlieren und sich kaputt zu arbeiten.“ Lange Zeit musste ich unbewusst gegen diese Angst ankämpfen.

Die Angst vor dem eigenen Versagen ist ein weiterer wichtiger Faktor, warum wir unsere Lebensträume nicht umsetzen. Frag Dich: „Woher kommt die Angst bei Dir? Bist Du als Kind stark gefördert worden? Oder wurde Dir eher wenig zugetraut? Bist Du unterstützt worden, wenn etwas schiefgegangen ist? Oder musstest Du Dir eher Sprüche anhören wie: „Das war doch klar, dass Du das nicht schaffst.“ Würdest Du Dich als selbstbewusst oder als „um Selbstbewusstsein bemüht“ bezeichnen?

Warum Du Deinen Lebenstraum pflegen solltest?

Lebensträume sind Seelenwünsche. Tief in Dir spricht Deine Seele zu Dir und schickt Dir den Traum. Dieser große Wunsch- (Traum) ist wie ein Motor für Dich. Er treibt Dich an, über Deine Grenzen hinauszuwachsen. Wenn Du erste Schritte erreichst, erlebst Du Glücksgefühle. Das Tolle ist, selbst wenn der Lebenstraum erreicht ist, kann es Dich weiter beflügeln. Er macht das Leben lebenswert und kann eine unglaubliche Lebensenergie für Dich bereitstellen. Wenn Du mehr zum Zusammenhang Deines Seelenplanes und Lebensenergie wissen willst, lies meinen Blogbeitrag „Seelenplan, Deine Lebensenergie „.

Schau Dir auch das folgende Video auf YT an. 

Lass Deinen Lebenstraum leben - 6 Tipps für Deinen Lebenstraum

  1. Erkenne Deinen persönlichen Lebenstraum. Meiner Meinung nach steht am Anfang immer Dein Bewusstsein. Du brauchst Klarheit über Deine Wünsche im Leben. Es ist aus meiner Sicht auch nie zu spät, Dich zu fragen, was Dich glücklich macht. Stell Dir vor, Du könntest alles tun. Was wolltest Du immer mal machen? Denkst Du manchmal: „Ach, das will ich auch machen, tun oder sein.“ Dann ist das ein guter Zeitpunkt dahin zu schauen. Was ruft Dich, in Deinem Leben? Doch ACHTUNG, wenn Du beginnst Dich mit diesen Fragen zu beschäftigen, könnte sich Dein Leben verändern;o) Es könnte sein, dass Du mehr Lebensenergie erhältst und viel Freude hast, in Deinem Leben.
  2. Der Wille zählt. Dieser Satz ist einer meiner Lieblingssätze. Auch Rieke durfte ihn von mir hören. Ich sagte ihr: „Es zählt Dein Wille. Was willst Du mit Deinem Leben erreichen? Wenn Du nicht scheitern könntest, würdest Du dann für Deinen Lebenstraum losgehen?“ Sie entgegnete ein klares: „JA!“
  3. Du entscheidest Dich für Dein Leben. Ich weiß, wie viele Ablenkungen uns auf unserem Lebensweg begegnen können. Es können eigene Ablenkungen sein, Kritik oder Zweifel von anderen oder die Angst. Doch wenn Du ehrlich bist, weißt Du, dass Du entscheidest. Jeden Tag entscheidest Du, was Du tust oder denkst oder eben nicht. Die gute Nachricht dabei ist: „Du kannst jederzeit neu entscheiden und Deinen Weg in Richtung Lebenstraum ändern.“ Werde Dir ab heute klar, was Du willst. Nimm Dir die Zeit um Klarheit zu bekommen.
  4. Werde Dir bewusst, wovor im Leben Du Angst hast. Wenn Du Deine Träume kennenlernst, spürst Du auch schnell Deine Ängste.
    Angst anzuschauen. Eine mächtige Übung dazu ist das Visualisieren. Stell Dir Dein Leben vor, wenn Du Deinen Lebenstraum erreicht hast. Visualisiere in allen Facetten. Lass Bilder entstehen, vor Deinem inneren Deine dazugehörigen Gefühle. Lass diese Vision wachsen und die Angst wird kleiner werden.
  5. Noch etwas ist wichtig im Umgang mit Lebensvisionen und Angst. Spüre hinein, ob es Deine Angst ist. Wenn nicht, braucht es eine Entscheidung von Dir: „Willst Du diese fremde Angst weiter leben und pflegen?“ NEIN? Wundervoll. Dann lass jetzt los. Alle fremden Gefühle und Emotionen kannst Du loslassen. Sie waren für etwas gut. Sie haben Dir etwas gelehrt oder Dich beschützt. Doch, wenn Du es entscheidest, kannst Du sie heute noch loslassen.
  6. Du brauchst ein bisschen MUT, das stimmt. Die größte Angst, bezüglich unserer Lebensträume, ist die Angst vor dem Scheitern. Ich frage Dich Folgendes: „Was ist das Schlimmste, was passieren kann?“ Schau Dir die Antwort genau an. Was wäre wirklich schlimm daran? Welche Konsequenzen hätte Dein Scheitern? Was würdest Du dadurch lernen?

Damit Dein Lebenstraum lebt

Mut hilft Dir Deinen Lebenstraum zu leben. Frag Dich, was Du willst. Dann darfst Du mutig Deinen Träumen folgen, um ein erfülltes Leben zu leben. Manchmal ist es leichter das zu tun, was andere einem sagen. Aber hinzuschauen und den eigenen Träumen auf die Spur zu kommen, ist die eigentliche Kür im Leben. Vielleicht klingt das jetzt abgedroschen, aber ich meine es ernst. Stell Dir vor, Du liegst in Deinem Sterbebett. Was würdest Du wirklich bereuen, nicht getan zu haben?

Lebe Deinen Lebenstraum​

Es ist nie zu spät für Deinen Traum

Wenn sich nun ein alter Wunsch, ein Traum oder eine Vision in Dir regt, schau hin. Es lohnt sich. Denn auch der Weg zum erfüllten Leben macht Dich unendlich reich an Erfahrungen.

Was tun, wenn Du Dich nicht mehr an Deinen Lebenstraum erinnerst?

Erinnere Dich an Deine Kindheit. Was war Dein größtes Glück? Wobei konntest Du Zeit und Raum vergessen? Beschäftige Dich mit diesen Fragen. Wenn Dein Kopf Dir einen Streich spielt und Du Dich nicht erinnerst, versuch es in einer Meditation. Tiefenentspannung kann Dir helfen, den Kopf auszuschalten und an tiefere Ebenen Deiner Erinnerung zu kommen.
Hier habe ich eine Reise zu Deinem Visionsberg aufgenommen. Ich freue mich, wenn sie Dir hilft, bei Deinem Erinnerungsprozess.

Stell Dich Deiner Angst und Deinem Lebenstraum

Erinnerst Du Dich an Rieke? Im Laufe unserer gemeinsamen Gespräche, blickte sie ihrer Angst mutig ins Auge. Sie konnte sie sehen und spüren. Doch eines Tages war klar, dass ihr Wunsch nach Selbstverwirklichung größer war als ihre Angst. Sie beschloss ihr Leben zu ändern, nach ihren Wünschen.

Steh auch Du für Deine Wünsche ein. Lass sie wachsen und pflege sie, wie ein Pflänzchen. Schenke Deinen Wünschen Zeit. Träume, so oft Du kannst. Wenn Du auch ein großes Kind bist, welches als es klein war, immer hörte: „Du bist ein Träumer“, dann gib allen recht. Sei eine Träumerin. Denn Träume machen Energien lebendig, die Wahrheit werden können. Stell Deine Träume über Deine Angst. Du wirst sehen, wie es Dich wachsen lässt.

Gerne kannst Du diesen Beitrag mit Deinen Lieblingsmenschen teilen. Du liegst mir am Herzen, deshalb gebe ich hier all mein Wissen raus. Wenn es Dir gefällt, schreib auch gerne Deine Erkenntnisse in die Kommentare. 

Alles Gute, für Dich.

Deine Gaby. 

Gaby Koch-Epping Blog

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