Search Menu

Phytotherapie/ Pflanzenheilkunde

Die Phytotherapie ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen.

Der Begriff „Phytotherapie“ wurde von dem französischen Arzt Henri Leclerc, als Nachfolge des Begriffes  „Kräuter- Medizin“, eingeführt. In Deutschland wurde sie im Jahre 1943 durch die Veröffentlichung des „Lehrbuchs der Phytotherapie“ bekannt.

Die Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten Methoden im Umgang mit Krankheit und Leiden. Sie ist in allen Kulturen bekannt und wird von Generation zu Generation überliefert. Die ältesten Aufzeichnungen über Heilpflanzen sind  über 6000 Jahre alt.

Ein berühmter Satz von Paracelsus besagt „allein die Dosis macht, ob ein Ding Heilmittel oder Gift ist“.

In der Phytotherapie wird die ganze Pflanze oder Pflanzenteile verwendet: Stängel, Blatt, Blüte, Knospen, Früchte, Rinde, Samen, Wurzeln und Zwiebeln. Heilpflanzen können als Tee, Tinkturen, Bäder, Packungen, auch in Festform oder als Aromatherapie verwendet werden.

Viele Phytotherapeutika und deren Wirkungen sind heute fast jedem bekannt, wie z.B. Kamille- Inhalierungen  bei Reizungen der oberen Luftwege, Johanniskraut gegen depressive Verstimmungen, Arnika bei Prellungen oder Fencheltee bei Blähungen.

Die Phytotherapie ist vom Gesetzgeber im Arzneimittelgesetz als besonderes Therapieverfahren anerkannt, Phytotherapeutika sind in aller Regel zugelassene Arzneimittel mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung und Wirksamkeit.

Ringelblume als Heilpflanze

Die Ringelblume gehört zu den Heilpflanzen in der Naturheilkunde